Wer war Jesus Christus?

Im Folgenden werden einige wichtige Bekenntnisse über die Person Jesu Christi abgelegt, die das Geheimnis Seines Wesens, Seine Einzigartigkeit und Seine absolute Schlüsselrolle in der Welt- und Heilsgeschichte beschreiben sollen.

 

Der Sohn Gottes – Jesus Christus ist der Sohn des lebendigen Gottes, von Ewigkeit her die zweite Person der Dreieinigkeit. Er ist ungeschaffen, von einem Wesen mit dem Vater und wahrer Gott, dem volle Ehre und Anbetung gebührt. Er ist der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, der durch Ihn die Welt erschaffen hat und durch den auch alle Dinge erhalten und regiert werden.

 

Der Mittler – Es gefiel Gott in Seinem ewigen Vorsatz, den Herrn Jesus Christus gemäß des ewigen Bundes zum alleinigen Mittler zwischen Gott und den Menschen zu bestimmen, damit Er das Haupt Seiner Kirche sei, die Ihm vor aller Schöpfung gegeben war, damit Er sie erlösen, heiligen und verherrlichen sollte.

 

Wahrer Gott und wahrer Mensch – In der Fülle der Zeit nahm Jesus Christus menschliche Natur an, indem Er durch den Heiligen Geist vom Vater gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Dadurch war Er in derselben Schwachheit wie wir, jedoch ohne Sünde. Denn obwohl Er freiwillig vollkommen Mensch geworden war, blieb Er zugleich Gott. Das macht die Einzigartigkeit Seiner Person aus, in der göttliches und menschliches Wesen vereinigt sind, jedoch nicht halb und halb, sondern zu unterscheiden und unvermischt, sodass Er ganz und gar wahrer Gott und zugleich ganz und gar wahrer Mensch ist.

 

Der Erlöser – Durch diese Doppelgestalt Seines göttlichen und menschlichen Wesens war in Jesus Christus die Voraussetzung erfüllt, um das Mittleramt überhaupt durchführen zu können. Dazu wurde Er auch wie kein anderer gesalbt und mit dem Heiligen Geist erfüllt. So hatte Er die Kraft, trotz aller Schwachheit unter dem Gesetz zu sein und es in vollem Gehorsam zu erfüllen. In dieser Unschuld war Er würdig, unser Bürge zu sein, der unter bittersten Leiden an Seinem Leib und Qualen an Seiner Seele unsere Sünden auf sich nahm und stellvertretend für uns bis zum Tod am Kreuz das Zorngericht Gottes ertrug.

Auf diese Weise ist Er für alle diejenigen sicher und wirksam zum Erlöser geworden, die nach Gottes Vorsatz und Gnade diese ihre Errettung ergreifen. Sie alle sind Christi unveräußerliches Eigentum, Sein sicherer Besitz und ewiges Erbe.

Am dritten Tag ist Er mit demselben Leib, in dem Er gelitten hat, von den Toten auferstanden, mit diesem fuhr Er auch in den Himmel auf, sitzt dort zur Rechten des Vaters und betet für uns.

Das Christentum ohne das Kreuz ist nichts. Das Kreuz war der passende Abschluss eines Lebens voller Ablehnung, Spott und Niederlage. Aber in keinem wahren Sinne haben diese Dinge aufgehört oder sich verändert. Jesus ist immer noch der, den die Menschen verachten, und der von Menschen Abgelehnte. Die Welt hat Jesus niemals bewundert, denn moralischer Mut wird noch immer an allen hohen Orten gebraucht von dem, der ‚Christus bekennen‘ will. Der ‚Anstoß‘ des Kreuzes hat daher die Menschen in allen Zeitaltern dazu gebracht, zu versuchen, es loszuwerden und zu leugnen, dass es die Kraft Gottes in der Welt ist.“

Lord William Thomson (Baron Kelvin)

Der Herr Jesus starb für die Gottlosen… Er war gehorsam um jeden Preis; Er trug alles und ging hinunter in den Staub des Todes… Durch den Gehorsam eines Einzigen werden viele gerecht gemacht.“

John Nelson Darby
(1800–1882) war ein anglo-irischer Geistlicher, Bibellehrer und einer der einflussreichsten Vertreter des evangelikalen Protestantismus des 19. Jahrhunderts. Er gilt als Begründer der sogenannten Brüderbewegung

Wie komme ich in den Himmel?
„Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden … An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus und von unserer Beziehung zu Ihm!“

Werner Gitt
(*1937) ist ein deutscher Ingenieur, Informatiker, Autor und evangelikaler Prediger, der vor allem für seine Bücher zum Kreationismus (Schöpfungslehre) bekannt ist

Die Gottheit Jesu Christi ist das Herzstück des christlichen Glaubens. Wenn Jesus nicht wirklich Gott ist, dann verliert sein Kreuzestod jegliche geistliche Bedeutung. Die Bibel lehrt jedoch klar und eindeutig: Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Im Folgenden findest du einige umfangreiche Darstellung, wo und wie Jesus in der Heiligen Schrift seine Göttlichkeit offenbart. Lies/Nutze diesen kurzen Beitrag, um auch andere dazu einzuladen, die Glaubwürdigkeit der Bibel und die biblische Erkenntnis von Jesus als Gott und Retter zu entdecken.


Einige Prägnante Aussagen zur Gottheit Jesu

Johannes 1,1‑3: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. … Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht; und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“

→ Jesus, das „Wort“, ist mit Gott und gleich Gott und Schöpfer aller Dinge.

Johannes 1,14: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns… voller Gnade und Wahrheit.“

→ Gott selbst nahm menschliche Gestalt an.

Johannes 1,18: „Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn… ist Gott und ist dem Vater nahe gewesen; er hat ihn verkündigt.“

→ Jesus wird als „der einzige Gott“ dargestellt, der Gott kennt und sichtbar macht.

Philipper 2,5–7: Jesus war „in Gestalt Gottes“, hielt es nicht für Raub, Gott gleich zu sein, machte sich aber niedrig und wurde Mensch.

1 Timotheus 3,16: „…in Fleisch offenbart, gerechtfertigt im Geist, gesehen von Engeln, gepredigt unter den Völkern…“

„Gott manifestiert im Fleisch“ – Gott wird menschlich sichtbar.

Römer 9,5: „…den Messias, der über allem steht, Gott gepriesen in Ewigkeit…“ (siehe Debatte, aber viele deuten als klares Bekenntnis)

Tabellenüberblick

 

Beweiskategorie

Wesentliche Bibelstellen

Direkte Aussagen Jesu

Joh 8,58; 10,30; 14,9; Joh 1,1‑3; Joh 1,14; Joh 1,18

Jüngeres Glaubensbekenntnis

Joh 20,28; Titus 2,13; 2 Petrus 1,1

Göttliche Eigenschaften/Taten

Kol 2,9; Kol 1,15‑17; Hebräer 1,3; Rev 22,13

Prophetische Hinweise

Jesaja 9,6; Jesaja 7,14 & Mt 1,23; Psalm 110,1 (Mt 22)

Demut und Menschwerdung

Phil 2,5‑7; 1 Tim 3,16; Römer 9,5


Was bedeutet das für deinen Glauben?

Wenn Jesus tatsächlich Gott ist:

    • Dann trägt sein Tod am Kreuz die volle Sühnekraft – er vergibt Sünden, bezahlt die Strafe, öffnet den Weg zur Versöhnung.

    • Seine Auferstehung beweist seine Macht über den Tod – ewiges Leben wird möglich.

    • Seine Worte haben göttliche Autorität – sie sind ewig gültig.

Wer Jesus als bloßen Menschen sieht, verpasst die tiefe Wahrheit des Evangeliums. Aber wer ihn als Gott anerkennt, startet eine sichere Hoffnung und findet in ihm Leben und Errettung.

Die Bibel enthält Hunderte von Aussagen, die Jesus als wahren Gott bezeichnen oder ihn mit Eigenschaften ausstatten, die einzig Gott haben kann. Diese Belege sind über das ganze Neue Testament hinweg verteilt und bestätigen konsistent das christliche Glaubensbekenntnis:
Jesus Christus = Gott in Menschengestalt.

Wenn du bereit bist, deinem Leben Jesus zu geben, halte dieses Versprechen fest:

Johannes 20,31: „Diese sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“

Psalm 110,1 (zit. in Matthäus 22,41ff): David nennt den Messias „Herr“ – Jesus weist darauf hin, der Messias sei höher als Davidtheologisch auf Gott verweisend.

Philipper 2,5–7: Jesus war „in Gestalt Gottes“, hielt es nicht für Raub, Gott gleich zu sein, machte sich aber niedrig und wurde Mensch.

1 Timotheus 3,16: „…in Fleisch offenbart, gerechtfertigt im Geist, gesehen von Engeln, gepredigt unter den Völkern…“

„Gott manifestiert im Fleisch“ – Gott wird menschlich sichtbar.

Römer 9,5: „…den Messias, der über allem steht, Gott gepriesen in Ewigkeit…“ (siehe Debatte, aber viele deuten als klares Bekenntnis)

 

Die Gottheit des Herrn Jesus anhand weitere Stellen aus der Schrift erklären:

2. Mose 3,13-14 (1580 v.Chr.)
Mose aber antwortete Gott: Siehe, wenn ich zu den Söhnen Israel komme und ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen: Was ist sein Name?, was soll ich dann zu ihnen sagen? (2. Mose 3:13)
Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. (2. Mose 3:14)

Aussagen des Herrn Jesus:

Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. (Johannes 8:24)

Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und dass ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich. (Johannes 8:28)

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich. (Johannes 8:58)

Jesus said to them, “Most assuredly, I say to you, before Abraham was, I AM.” (Johannes 8:58)

vgl. die „ICH BIN“ Aussagen des Herrn Jesus:

Johannes 6,35
Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.

Johannes 8,12
Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 10,7
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe.

Johannes 10,11
Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Johannes 11,25
Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

Johannes 14,6
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Johannes 15,1
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.

vgl. die absoluten (gr. ego eimi) „Ich bin“-Aussagen:
Diese sind besonders bedeutsam, weil sie sprachlich an 2. Mose 3,14 („ICH BIN, DER ICH BIN“) anknüpfen.

Johannes 4,26
Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet!

Johannes 6,20
Er aber sprach zu ihnen: Ich bin’s; fürchtet euch nicht!

Johannes 8,24
Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

Johannes 8,28
Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin, und dass ich nichts von mir selbst aus tue, sondern so rede, wie mich mein Vater gelehrt hat.

Johannes 8,58
Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich!

Johannes 13,19
Jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit, wenn es geschehen ist, ihr glaubt, dass ich es bin.

Johannes 18,5–6
Sie antworteten ihm: Jesus von Nazareth!
Jesus spricht zu ihnen: Ich bin’s! Judas aber, der ihn verriet, stand auch bei ihnen.
Als er nun zu ihnen sprach: Ich bin’s!, wichen sie alle zurück und fielen zu Boden.

weitere Stellen für die Gottheit des Herrn Jesus:

Jesaja 9,6
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.

Matthäus 2,2
Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten.

Matthäus 14,33
Da kamen die in dem Schiff waren, warfen sich anbetend vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!

Matthäus 28,9
Als sie aber gingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfassten seine Füße und beteten ihn an.

Johannes 1,1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Johannes 1,14
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 14,8–9
Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns!
Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?

Johannes 20,27–28
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

Römer 9,5
ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen!

Titus 2,13
indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus,

Hebräer 1,7–8
Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«;
aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.

1. Johannes 5,20
Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Offenbarung 1,8
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

All diese biblischen Wahrheiten und Bekenntnisse über Jesus Christus finden sich in verdichteter Form auch im apostolischen Glaubensbekenntnis wieder. Es fasst den Kern des christlichen Glaubens in wenigen Worten zusammen und verbindet Christen weltweit und über Jahrhunderte hinweg im gemeinsamen Bekenntnis:


 

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische (christliche/allgemeine*¹) Kirche,
die Gemeinschaft der Heiligen,
die Vergebung der Sünden,
die Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen Maranatha

 


¹ Mit „katholisch“ ist hier die allgemeine, weltweite Kirche Jesu Christi gemeint, nicht die römisch-katholische Kirche im konfessionellen Sinne.